Abgeschlossene Projekte

Äthiopien
1989 Ärztliche Tätigkeit und Schulung eines Health Workers in Nagaya/Äthiopien bei „Menschen für Menschen“. Entwicklung der Geburtenkontrollkette mit den einheimischen Frauen. Dieser Einsatz war der unmittelbare Anlass zur Gründung der AKTION REGEN.

Äthiopien
1990 Produktion und Verbreitung der Geburtenkontrollkette, sowie Gründung einer Fraueninitiative in Yabello/Äthiopien im Borana-Projekt von CARE.

Äthiopien
1994–1995 Mobile Gesundheitsstation in der Awash-Region/Äthiopien in Kooperation mit CARE Österreich.

Brasilien (Südl. Teil)
1995 Einführung der Geburtenkontrollkette bei der „Pastoral des Kindes“ der brasilianischen Bischofskonferenz. Einbeziehung der Georgetown-University in deren weitere Entwicklung.

Burundi
2005-2009 Einführung der Geburtenkontrollkette in Schulen und bei der medizinischen Betreuung von Frauen bei SOS-Kinderdorf in Burundi.

Indien
1992 erstes Großprojekt von Aktion Regen: Der Bau einer lokalen Tagesklinik gemeinsam mit der in Indien lebenden österreichischen Ärztin
Dr. Barbara Nath-Wiser. Seit 1994 in Betrieb, zeichnet sich die Klinik durch Nachhaltigkeit, Miteinbeziehung der lokalen Bevölkerung und in Folge dessen, die landesübliche Bauweise aus.
Jährlich werden mehr als 4000 Patienten betreut und seit 2011 finden 2x wöchentlich ambulante Behandlungen in den Dörfern der Region statt.
Weitere Tätigkeiten der Klinik sind dank Unterstützung durch die Zweitärztin Dr. Kusum: Schulungen zu reproduktiver Gesundheit und Gesundheitsthemen, “Single Women’s Group“ (schützt und fördert alleinstehende und von Diskriminierung betroffene Frauen), Einführung eines Schulernährungsprogramms zur Vorbeugung von Unterernährung (2 Schulen, 6 Kindergärten), Programme für reines Wasser und Umweltschutz, welche jährlich auftretende Epidemien schwerer Durchfallerkrankungen verhindert.
Da die nachhaltige Wirkung und das Fortbestehen der Klinik sichergestellt sind, wurde die Spendenbetreuung im Jahre 2013 dem neu gegründeten Verein NISTHA Austria übergeben.

Mexiko
1996-2003 Bau einer Gesundheitsstation in Chimalhucán/Mexiko im Rahmen des Sozialprojekts „Centro Comunitario San Martin de Porres“ des österreichischen Priesters Mag. Martin Römer. Das Zentrum wurde im Slumgebiet an einer der großen Mülldeponien von Mexico City errichtet.

Nicaragua
2004-2009 Aufbau einer Gesundheitsstation und Gründung einer Frauengruppe zum Lehren von Zyklusbewusstsein mit der Geburtenkontrollkette im Barrio los Ladinos, Managua/Nicaragua.

Ruanda
1998-2010 Bau eines Gesundheitszentrums in Rurenge: Aktion Regen errichtete ab 1998 gemeinsam mit der Partnerorganisation Benishyaka eine Gesundheitsstation im Rücksiedlungsgebiet für Emigranten, die in zwei Jahrzehnten Krieg und Verfolgung in die Nachbarländer geflohen waren und nach der Befriedung des Landes aus den Asylländern zurückkehren mussten.
Diese Gesundheitsstation wurde in der Folgezeit zu einem Gesundheitszentrum unter der Leitung des Gesundheitsministeriums ausgebaut und2006 offiziell eröffnet. Nach ergänzenden Arbeiten wie Verbesserungen an der Strom- und Wasserversorgung wurde das Projekt 2010 abgeschlossen.

Sibirien
1999-2002 Seminar für Ärzte der Altai-Region (Sibirien) über die Familienplanungsmethoden der Aktion Regen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion herrschte dort bittere Armut und die vorher kostenlose medizinische Versorgung einschließlich der Möglichkeiten zur Geburtenkontrolle war zusammengebrochen. Der Anblick der großen Not gab Anlass zur Aktion „Wärme für Sibirien“, bei der warme Kleidung an die Bedürftigen geschickt wurde. Dank der Spendenfreudigkeit der Österreicher konnte diese Aktion auf Sozialhilfezentren in anderen Regionen Sibiriens ausgedehnt werden und wurde in den Folgejahren jeweils vor Weihnachten wiederholt, bis die Regierung die Lage wieder in der Hand hatte und keine weiteren Hilfslieferungen mehr annahm.

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